Die Bienen-AG


Die Bienen AG ist nach einer kurzen Pause am 17.02.2016 wieder gestartet!
Die Leitung haben jetzt Frau Denzer und Herr Höhn.

Bis auf ein Kind waren alle bereits im ersten Halbjahr dabei. Das ist ideal, weil die Kinder sehr viel über Bienen gelernt
haben und jetzt im zweiten Halbjahr darauf aufbauend die Imkerei, also die Bienenhaltung, im Vordergrund steht.

Fotos: Denzer/Höhn, Text: Carolin Denzer


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.... oder einfach gemütlich runterscrollen :)


1.AG-Treffen

17. Februar 2o16

Mit Rauch lassen sich die Bienen leicht ablenken. Sie sind dann erstmal damit beschäftigt, sich die Honigblase
mit Honig zu füllen. In der Zeit kann der Imker in Ruhe an den Bienen arbeiten.

Im theoretischen Teil stand dann das richtige Verhalten bei den Bienen im Vordergrund.


2.AG-Treffen

24. Februar 2o16

Zunächst konnten die Schülerinnen und Schüler lernen, wie sie sich vor Bienenstichen schützen können und was
alles zur Grundausrüstung der Imker gehört.

Praktisch wurde in Teamarbeit das An- und Ausziehen des Imkeranzuges geübt und dann theoretisch vertieft.


3. AG-Treffen

o2. März 2o16

Zu Beginn wurde der Imker-Check durchgeführt: Wetterlage, Tracht, Flugloch. Alle machten fleißig mit.
Heute war der Himmel vollständig bewölkt und es ging ein leichter Wind. Die Krokusse auf dem Schulhof
waren zum Großteil schon wieder verwelkt. Am Flugloch war wenig los, da es noch zu kalt war.

Im Anschluss stellte Herr Höhn den Kindern die Bienenbeute unter Verwendung der korrekten Fachbegriffe vor.
Die Beute wurde von Herr Höhn einmal vollständig auseinandergebaut und von allen ausgiebig betrachtet.

 


4. AG-Treffen

o9. März 2o16

Diese Woche wurde der Imkercheck von Merlin durchgeführt. Diese Aufgabe hat er zur vollsten Zufriedenheit bewältigt!

Am Flugloch war im Gegensatz zur vorherigen Woche einiges los, da die Sonne kräftig schien!

 

Wir hatten das große Glück, einige Bienen bei ihrer Arbeit beobachten zu können!

Im Klassensaal angekommen überlegten alle, wie man selbst reagiert, wenn man gestochen wird und was die anderen zu tun haben.

Die Kinder stellten eine Ernstsituation sehr engagiert nach. An was ist alles zu denken?

Im Anschluss wurden die Arbeitsblätter aus der letzten Stunde vervollständigt und nachgeschaut,
was auf dem Tafelbild noch gefehlte hatte.


5. AG-Treffen

16. März 2o16

Zu Beginn des 5. AG-Treffens schauten sich alle den Lernweg an. Herr Höhn erklärte, dass wir heute den Oberbegriff
"Stichschutz" abschließen werden. Anschließend wurde der Stichschutz nochmals ordentlich in Partnerarbeit angezogen
und kontrolliert, ob alles richtig sitzt. Das ist sehr wichtig, damit sich keine Bienen im Kombianzug verirren.

 

 

Außerdem wurden die neuen Handschuhe der Kinder anprobiert. Danach bekamen alle gezeigt, wo das Imkernotfallset in
der Werkstatt hängt, damit sie dieses im Ernstfall schnell greifen können. Herr Höhn erklärte, was im Set zu
finden ist und wozu man die Dinge benötigt.

 

Diese Woche wurde der Imkercheck von Marlon durchgeführt.

Bei den Bienen herrschte viel Flugbetrieb, allerdings war es auch recht windig draußen. Die Bienen hatten es also gar
nicht so leicht, zurück zum Volk zu kommen. Neu war auch der Außenthermometer der Imkergruppe. Die Kinder lasen die
Temperatur und die Luft-feuchtigkeit direkt vom Gerät ab.

 

Im Anschluss wurde von den Kindern der Ernstfall nochmals simuliert: Eric wurde am Bein gestochen!
Gemeinsam wiederholten alle, wie man in einem solchen Falle reagieren sollte.

 
 

Danach wurde lebhaft diskutiert: Wie verhalte ich mich denn, wenn ich oder ein anderes Kind in den Mund gestochen werde?

 
 

Laurin und Merlin stellten die Situation szenisch nach. Es lag eine gewisse Spannung im Raum!

 
 

Herr Höhn setzte schnell den Notruf ab!

Zuletzt bekamen die Kinder noch Merkblätter zum Nachlesen.
Bei der Reflexion äußerten die Kinder, dass es ihnen besonders gefallen hat, die Situationen szenisch nachzuspielen.
Uns auch!


6. AG-Treffen

23. März 2o16

Zu Beginn des 6. AG-Treffens traf sich die AG an den Schulbeuten. Justus führte den heutigen Imkercheck durch.
Alexander Wirth, der Vorsitzende des Imkervereins, besuchte unsere AG mit großem Interesse.

Anschließend betrachteten sich alle die Tränke der Bienen aus der Nähe. Die Kinder stellten fest, dass die Bienen
nicht direkt aus dem Wasser trinken, sondern sich auf den Sand setzen. Das ist weniger gefährlich und wärmer.

Nachdem sich die Kinder die Schutzanzüge angezogen hatten,
wurden alle in zwei Gruppen aufgeteilt.

Die Gruppe 1 transportierte zwei Beuten von einer zur nächsten Bank und achtete dabei genau auf die Verwendung der Fachbegriffe. Anschließend wurde an den Beuten demonstriert, wie man den Stockmeißel und den Abkehrbesen richtig verwendet. Außerdem zündeten die Kinder einen Smoker an und erklärten, welche Rauchmittel verwendet werden und wozu der Smoker gut ist.

 
 
 

Die Gruppe 2 führte unter Aufsicht von Herrn Höhn und Herrn Wirth eine erste, grobe Durchsicht am Bienenvolk durch.
Danach wurde gewechselt.

 

Zurück im Klassensaal überlegten alle gemeinsam, welche Pflanzen gerade blühen und den Bienen dadurch nutzen.
Ein paar Äste des Haselnussstrauches sowie der Mirabelle konnten die Kinder vor Ort betrachten. Danach erforschten
die Kinder an einem Trachtkalender das Vorkommen von Pollen und Nektar bei den aktuell blühenden Pflanzen.
Ihre Ergebnisse übertrugen sie auf Bildkarten und hängten diese danach an den Lernweg.

 
 

Zuletzt erklärte Herr Höhn den Kindern, weshalb die Arbeit der Bienen in unserer Gesellschaft so wichtig ist und
begründete dadurch die Dringlichkeit und den Wert unserer AG. An Impulskarten konnten die Kinder den Pollen gut
erkennen und die Vermehrung der Pflanzen nachvollziehen.


7. AG-Treffen

13. April 2o16

Bei unserem 7. Bienen-AG Treffen wurde gleich zu Beginn ersichtlich, wie rasant sich unser Lernweg doch entwickelt.

Den Imkercheck führte diese Woche Laurin durch. Leider hatten wir nicht die besten Wetterbedingungen. Es war kühl,
sodass die Bienen nicht bzw. nur wenig flogen. Mit 93 % Luftfeuchtigkeit lag die Regenwahrscheinlichkeit auch sehr
hoch. Die Kinder hatten beobachtet, dass momentan die Kirschbäume sowie die Rapsfelder ihre ersten Blüten hervorbringen.

Herr Höhn hatte eine echte Futterwabe mitgebracht,
die sich die Kinder aus der Nähe anschauen und unter die Lupe nehmen konnten.

Am Modell erklärte er den Aufbau und die Besonder-heiten einer Brutwabe. Man konnte schön die verdeckelte Brut erkennen.
Die kleinen Löcher haben den Zweck, dass die kleinen Larven gewärmt werden.

Das Highlight war dann ein Stück einer ausgebauten Drohnenwabe (oder Bauwabe). Hier konnte man noch sehr gut
die kleinen Stifte entdecken, die die Königin einmal gelegt hatte. In manchen Zellen hatten sich sogar bereits
kleine Rundlarven entwickelt.

 

Anschließend wurden die Rähmchen vorbereitet. Mit Hammer und Nagel wurden die Abstandhalter angebracht
sowie die Mittelwände eingelötet. Alle waren mit Begeisterung bei der Sache!

Zum Schluss freuten sich alle auf das nächste Bienentreffen!


8. AG-Treffen

2o. April 2o16

Beim heutigen Imkercheck, den Erik durchführte, flogen die Bienen wild umher!
Die Sonne schien kräftig - ideale Voraussetzungen für unsere kleinen fleißigen Arbeiterinnen!

 

Heute besuchte uns wieder Herr Axel Wirth, der Vorsitzende des Imkervereins.

 

Anschließend betrachteten alle einen Film, den Herr Höhn und Frau Denzer gemeinsam gedreht hatten.
Im Film führt Herr Höhn eine große Durchsicht am Bienenvolk 3 durch und gibt Erklärungen.

Nachdem die Kinder den Film angeschaut und besprochen hatten, ging es direkt im Werkraum weiter.
Es mussten noch so einige Rähmchen vorbereitet werden. Die Kinder waren eifrig und motiviert am Arbeiten!

 

 


9. AG-Treffen

27. April 2o16

Zu Beginn des neunten Treffens führte Philipa unseren Imkercheck durch. Woher der Wind kam, fanden die Kinder
schnell heraus, indem sie ein Blatt in die Luft warfen und dessen Flugrichtung beobachteten.
Heute war es kühl und etwas windig. Kein leichter Tag für unsere Bienen.

Im Klassensaal angekommen, wurde mit den Kindern gemeinsam die Entwicklung einer Bienenkönigin an der Tafel besprochen.
Anhand eines Arbeitsblattes erläuterte Herr Höhn den Kindern die Unterschiede in der Entwicklung der drei Kasten:
Arbeiterin, Drohn und Königin. Wie genau unterscheidet sich die Entwicklung der Königin von der einer Arbeiterin
oder eines Drohns? Anhand der farbigen Tabelle wurden die Unterschiede deutlicher.

 

Die Kinder merkten sich den Spruch: drei - fünf - acht - so wird eine Königin gemacht!

Mit einem zum Thema passenden Memorix-Spiel konnten die Kinder das soeben erworbene Wissen nochmal vertiefen!

Nach dem Einkleben des Infoblattes widmeten sich alle dem Aufbau einer Brutwabe.
Anhand von Bilderrähmchen und Wortkärtchen übten sich die Kinder im Beschriften einer Brutwabe.

 

Der Filmbeitrag war besonders interessant!
Die Kinder konnten live mit ansehen, wie sich eine Bienenkönigin entwickelt und letztendlich schlüpft!

 

Vom Stift… über die Larve… … über die Puppe …zur fertigen Königin!

Eine schöne neunte AG-Stunde ging zu Ende.


1o. AG-Treffen

o4. Mai 2o16

Zu Beginn der Bienen-AG zeigte Herr Höhn den Kindern einen Dampfwachsschmelzer. Mit erhitztem Wasser und dem
entstehenden Wasserdampf wird auf diese Art das Bienenwachs geschmolzen und gesammelt. Dies sollte man immer tun,
wenn kein Bienenflug herrscht.

Im Schulgarten waren es 14 °C und 38 Prozent Luftfeuchtigkeit - also gute Bedingungen für die Bienen.

Den Imkercheck führte Amelie durch.

 

Gemeinsam betrachteten sich alle die Rosskastanie im Schulhof.
Sie ändert die Farben der Blüten, wenn sie bestäubt wurden.

Im Anschluss machten sich alle bereit für die Arbeit an den Bienenvölkern. Zunächst musste sichergestellt werden, dass alle Imkermaterialien bereitstehen und die Anzüge verschlussfest waren.

Es erfolgte eine Durchsicht am Volk 2. Da die Bienen zu dieser Jahreszeit gerne ausschwärmen, mussten einige
Vorbereitungen getroffen werden. Die AG-Kinder suchten mit Herrn Höhn am Volk 2 nach Weiselzellen. Diese mussten
aufgebrochen werden. Die Bienenkönigin hatte mittlerweile wieder an Kraft gewonnen und legte wieder Eier.
Auf den Waben waren deutlich Stifte und Rundmaden zu erkennen. Der Drohnenrahmen wurde mit dem Stockmeisel
herausgeschnitten, um der Varroamilbe vorzubeugen. Aus dem Volk 1 wurde eine offene Brutwabe entnommen und in
das Volk 2 gehängt. Außerdem wurde eine Leerwabe dazugehängt, damit die Bienen wieder Baulust bekommen.

Bei Volk 4 suchten die Kinder nach verdeckelter Brut. Diese Waben könnnen herausgenommen werden,
damit die Bienen Platz haben, um neue Waben zu bauen und Honig einzulagern.

Ene Drohnenwabe:

Gegen Ende der AG durften die Kinder eine Drohne selbst einfangen und markieren.
Dies ist eine Vorübung zur Markierung der Bienenkönigin!


12. AG-Treffen

18. Mai 2o16

Nachdem Erik in dieser Woche den Imkercheck durchgeführt hatte, durften die Kinder verschiedene Sorten
Honig verkosten. Dazu verwendeten wir Einmalprobierstäbchen, die nach der Verkostung entsorgt wurden.
Sofort erkannten die eifrigen Bienenexperten die unterschiedlichen Geschmacksnoten. Es stellte sich auch
bald heraus, dass einige Kinder so manche Honigsorte als bitter, andere als angenehm empfanden.

  

  

Im Anschluss bekamen die Kinder Lesestoff. Der Text handelte vom Weg des Nektars zum Honig. Viel rasanter
als erwartet war so mancher fertig! Die Kinder brachten so einiges an Vorwissen mit. Nachdem die Kinder
den Text gelesen hatten, beantworteten sie die Fragen eines dazu passenden Kreuzworträtsels.

 

Die Ergebnissicherung erfolgte mit Hilfe eines Tafelbildes. Die Kinder hefteten die Stichpunkte an die
jeweils passende Stelle an der Tafel und gaben einige Erklärungen dazu ab. Das funktionierte prima!

Abschließend bekamen die Kinder von Herrn Höhn ein Refraktometer gezeigt. Natürlich durften sie es auch
selbst ausprobieren! Der Honig hatte zu diesem Zeitpunkt 2o Prozent Wassergehalt - also noch zu viel.

 


13. AG-Treffen

25. Mai 2o16

Thema des Tages: Wir ernten und schleudern unseren Honig!

Zu Beginn unseres großen Tages schlüpften alle Kinder routinemäßig in ihre Stichschutzanzüge und führten den
Imkercheck durch. In Zusammenarbeit mit den Imkerlehrern der WLS hatte Herr Höhn einen Tag zuvor ein Zelt über
den Wirtschaftsvölkern aufgebaut.

Gemeinsam mit den AG-Lehrern und Herrn Wirth betrachteten die Kinder anschließend zwei junge Bienenköniginnen,
die in ihren Pflegevölkern untergebracht waren.

 

Dann ging es los. In enger Zusammenarbeit mit den AG-Kindern wurde an drei Wirtschaftsvölkern Honigwaben
entnommen. (Volk 1 musste sich erst wieder erholen, da es eine Woche zuvor geschwärmt hatte). Dabei durften
die Kinder ganz viel selbst durchführen. Die Kinder entnahmen die Honigwaben, kehrten die Bienen mit
schnellen Handbewegungen ab und sammelten sie in vorbereiteten Leerzargen.

 

Dank der italienischen Bienenflucht konnte die Mehrzahl der fleißigen Tierchen nicht mehr in den Honigraum
zurückgelangen. Auf diese Weise waren im Honigraum nur wenige Bienen anzutreffen, die auch schnell abgekehrt
werden konnten. Als die Kinder das getan hatten, wurde die volle Zarge auf eine Schubkarre getragen und abgedeckt.

 

Ein Gruppenbild zur Erinnerung:

In dem Raum, in dem geschleudert wurde, wurde viel Wert auf Hygiene gelegt! Die Kinder
und Lehrer durften den Raum nur mit frisch gewaschenen Klamotten und sauberem
Schuhwerk sowie mit Kopfbedeckung und gewaschenen Händen betreten. Es gab stets Einweg-
taschentücher, falls einmal etwas Honig auf den Boden tropfte. Alle hielten sich strikt
an unsere Regeln. Außerdem wurden der Raum und alle zu gebrauchenden Geräte zuvor gründ-
lich gereinigt. Dann konnte es losgehen. Nachdem mit den Kindern der genaue Ablauf
besprochen war, gab es eine Besichtigung der verschiedenen Stationen des Schleudervorgangs.
Herr Höhn erklärte den Kindern anschaulich und gut verständlich, wie gearbeitet werden musste.
Alle packten mit an, als die große Schleudertrommel in den Raum getragen werden musste.

 
 

Die Kinder arbeiteten sehr konzentriert mit der Entdeckelungsgabel an den Honigwaben.
Vorsichtig wurden die Wachsdeckel von den Honigzellen entfernt und in einem Behälter gesammelt.
An der nächsten Station wurden die vorbereiteten Honigwaben nun geschleudert!

 

Dank der Zentrifugalkraft wurde der leckere Zuckersaft aus den Wabenzellen herausgeschleudert. Schließlich
sammelte er sich am Boden der großen Trommel und konnte von hier aus abgezapft werden. Alle waren begeistert!

 

Welchen Wassergehalt hat unser Honig noch? Justus überprüfte es mit dem Refraktometer. Die Kinder legten
eine Tabelle an, in welcher der Wassergehalt, die Uhr- und Tageszeit sowie der Eimer Honig festgehalten wurden.

   

Damit unser Schulhonig auch keine Restpartikel mehr enthielt, musste er nochmal ein Sieb durchlaufen.

Zuletzt durften die Kinder ihren selbst hergestellten Honig in kleine Probiergläschen abfüllen.
Diese nahmen sie als Erinnerung mit nach Hause.

 

Insgesamt ernteten wir an diesem Tag knapp über 2 Eimer Honig!

Natürlich halfen alle Kinder noch beim Saubermachen und Zurücktragen der Schleudertrommel.
So neigte sich ein aufregend schöner Bienen-AG-Tag dem Ende zu.


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